Folge 034 – Heike Wunderlich

Vor 30 Jahren wurde Heike Wunderlich im Vogtland ermordet. Derzeit läuft der Prozess in diesem ältesten ungeklärten Tötungsdelikt der DDR. Was genau damals in einem Waldstück bei Plauen passiert ist hört ihr in diesem Fall.

Bildquelle:  Die Welt Online

Textquellen:

Mitteldeutsche Zeitung Prozessberichte

Videoquellen:

TV Sendung : Kripo Live (MDR)

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7 Kommentare zu “Folge 034 – Heike Wunderlich

  1. Hallo, es war mal eine willkommene Abwechslung einen aktuellen Fall als Folge zu haben und wir können gespannt sein wie das weiter geht. Zu meiner Postkarte, Das „Schlösslein“ ist ein ehemaliges Klostergebäude in dem jetzt ein Wirtshaus und Hotel ist und das den Eltern meiner Freundin gehört.
    Und noch die Lösung zum Rätsel: Der Verurteilte war ein Wolf,dem im 17. Jahrhundert öffentlich der Prozess gemacht wurde,weilt er menschen und Zuchttiere gerissen hatte.
    Tierprozesse, also gerichtliche verfahren mit Tieren als Angeklagter, gab es vom 13 bis ins 19. Jahrhundert, maßgeblich in Frankreich, aber auch in anderen Ländern.
    die Tiere wurden vor Gericht wie menschen behandelt und für die unterschiedlichsten vergehen zb. Kindsmord, Übertragung von Seuchen , Raub von Vorräten etc.,zu Tode am Galgen oder auf einem Scheiterhaufen verurteilt, lebendig begraben oder verbannt .

    Schöne Grüße,
    Tobias

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  2. Hallo,
    ich versuche mich mal am Krimirätsel. Geht es vll um den „Wolf von Ansbach“, der 1685 öffentlich gehängt wurde, nachdem er mehrere Menschen angegriffen und getötet hat?!
    So wie ich es gelesen habe, waren solche „Tierprozesse“ bis ins 17. Jahrhundert hinein keine Seltenheit
    Liebe Grüße
    Buli

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  3. Moin aus dem ganz hohen Norden. Ich habe euren Podcast in den letzten Wochen quasi dauergehört und bin nun endlich bei der aktuellen Folge angekommen. Ich versuche mich damit nun auch einmal am Krimirätsel und hoffe, dass ich auf der richtigen Fährte bin, da ich es doch recht einfach fand… In Frankreich war es vom 13.- 19. Jahrhundert nicht ungewöhnlich, dass Tiere vor Gericht wie Menschen behandelt und auch entsprechend verurteilt wurden. Diesem System fiel im 17. Jahrhundert auch ein Wolf zum Opfer, der wegen des Reißens von Vieh und Menschen zum Tod am Galgen verurteilt wurde. Skurril, aus heutiger Sicht. Macht weiter so, ich bin ganz begeistert von euch. Ein sehr schön gestalteter Podcast, sehr „unterhaltsam“ (darf man das so sagen?) ich freu mich auf die nächste Folge! Liebe Grüße

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  4. Tolle Folge, gerade die Aktualität des Falls machten es sehr spannend zu hören und ja auch die Outtakes waren sehr witzig! Weiter so!

    Zu dem Rätsel: Die Überschrift war für mich verräterisch und mir fiel auf, dass ich gerade vor einer Woche einen passenden Artikel gelesen hatte, in dem der Sachverhalt erläutert wurde:
    http://www.wetterauer-zeitung.de/regional/hessen/art189,287885.

    Bekannt ist, dass ab dem 14. Jahrhundert bereits von einem »Woluisgalgin« (Wolfsgalgen) in Marburg berichtet wurde. Im Mittelalter diente dieser Galgen dazu, Wölfe zur Abschreckung in Zeiten des Werwolfglaubens aufzuhängen. Auch in Fällen, in denen Wölfe Menschen getötet hatten wie beim Wolf von Ansbach, wurde nach dessen Tötung der Wolf aufgehängt. Somit abhält sich um den Gehängten in dem Rätsel um einen Wolf.

    Liebe Grüße
    Ditzi

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  5. Jetzt will ich noch schnell meine Lösung für das Krimirätsel abgeben, auch wenn man diesmal ziemlich ums Eck denken musste, weil es so kurios war. Der wichtige Hinweis war hier der Titel, denn an wem könnte sich Rotkäppchen wohl rächen wollen? Natürlich am Wolf. Und tatsächlich wurden lange Zeit (Wikipedia spricht von 14. bis 17. Jahrhundert) Tiere für die unterschiedlichsten Taten verurteilt. Von Kindsmord über Verbreitung von Krankheiten bis hin zu unterlassener Hilfeleistung, wenn in ihrer Nähe eine Frau vergewaltigt wurde, Hunde, Schweine, Wölfe, Pferde…alle konnten sich diesen Verbrechen schuldig machen. Hintergrund war oft, dass man annahm, dass die Tiere vom Teufel besessen gewesen sein sollten.

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  6. Damit Ihr nicht glaubt, ich rätsle nicht mehr mit, hier (diesmal hoffentlich rechtzeitig) meine Lösung fürs Krimirätsel:
    Der verurteile „Mörder“ war diesmal ein Wolf, dem im 17. Jhd. der Prozess gemacht wurde, nachdem er mehrere Menschen und Tiere getötet hatte.
    Vermutlich war es der berüchtigte „Wolf von Ansbach“ (http://www.zeitpunkte.eu/2015/07/der-wolf-von-ansbach/) – solche Tierprozesse gab es seinerzeit über mehrere Jahrhunderte aber durchaus viele.
    P.S. Machts mal wieder etwas schwerer 🙂

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